Klöppeln

eine alte Handarbeitskunst 

aus dem 16. Jahrhundert


jeden Mittwoch Vormittag

ab 10.00 Uhr

findet ein Anfängerkurs statt!

um tel. Anmeldung wird vorab gebeten unter Tel.: 06036 - 983 443

Geschichte


Die ersten Klöppelspitzen wurden gefertigt, damit Kleidungsstücke eine feste und dekorative Kante haben.  Durch das Flechten wurden aus schlichten Stücken  schmucke Kleidung für Reiche. Etwa aus dem  16. Jahrhundert stammen die ersten Quellen für das Klöppeln. Den Ursprung der Technik vermutet man in Italien. Zunächst gelang das Klöppeln wohl nach Spanien und Frankreich. Aber auch erste Klöppelspitzen aus dem Erzgebirge, ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert, wurden nachgewiesen. Und bis heute ist das Erzgebirge die Hochburg der Klöppelarbeit. 

Die Handwerkskunst

 

Klöppeln ist eine Handarbeitskunst, bei der mit Klöppeln und an ihnen aufgewickeltem Garn verschiedene Spitzen gefertigt werden. Paarweise werden die Klöppel auf einem Klöppelkissen befestigt. Die Anzahl der Klöppel(paare) variiert je nach Muster und Klöppeltechnik. Der Klöppelbrief wird auf dem Kissen befestigt und dient als Vorlage. Nun werden die Klöppelpaare "eingehängt", also auf dem Kissen befestigt. Durch Kreuzen und Drehen werden die Klöppel miteinander verflochten. Stecknadeln fixieren die  Arbeit auf dem Klöppelkissen. Garne aus Leinen, Baumwolle oder Seide sind das am häufigsten  benutzte Material. Zum Fertigen von exklusiven  oder ausgefallenen Stücken wird auch Gold-,  Silber-oder Kupferdraht verwendet. Perlen werden ebenso  eingearbeitet wie Edelsteine und Glassteine. Hat man erst einmal die Grundbegriffe des Klöppelns kennengelernt und sich etwas Übung darin verschafft, kann diese Handarbeit richtig "süchtig" machen. 

 

 

oder uralt

Ausstellungstermine


Die nächsten Ausstellungen finden erst wieder im Herbst statt


 
 Klöppelkurse   

können auch gerne individuell abgesprochen werden 

.unter der Tel.-Nr.

06036 - 983 443